Angeborene Taubheit

Angeborene Taubheit bei Hunden und Katzen findet man meistens in der erblichen, sensorineuraler Form in Verbindung mit Genen der  Weiß-Pigmentierung.

Insgesamt gibt es mittlerweile mehr als 63 registrierte Rassen, die diesen Erbgang der Taubheit nachweisen können. Besonders betroffen ist dabei die Rasse „Dalmatiner“. Leider gehört der Bullterrier ebenfalls zu den Rassen bei denen diese Erbkrankheit auftritt.

Diese Taubheit entsteht durch eine Degeneration der Blutversorgung der Cochlea (Gehörgangschnecke) im Alter von etwa drei bis 4 Wochen, wahrscheinlich durch Unterdrückung von Melanozyten durch die weißen bzw. Merle- oder Scheckungs-Gene.

Eine objektive Diagnose der Taubheit, besonders wenn sie nur einseitig ist, wird mit einem elekto-diagnostischem Test (Brainstem Auditory Evoked Response (BAER), in Deutschland audiometrischer Test), diagnostiziert.

Bei diesem Test werden die Hunde leicht sediert, damit sie still halten, wenn die Nadel-Elektroden unter die Kopfhaut geschoben werden. Um das Innenohr zu stimulieren sendet ein Kopfhörer "Klicks" in verschieden Lautstärken. Die Nadel-Elektroden messen nun, ob das Innenohr die Geräusche aufgenommen hat und weiter ans Gehirn leitet. Der Computer analysiert diese Nervenpotentiale und zeichnet sie als Hörkurve (Audiogramm) auf. 

 

 

Zurück

Gesundheit

PLL

Taubheit

 

 

    News

    05. Januar 2018

    Welpen abzugeben!

    02. Januar 2018

    Welpen abzugeben!

    22. Juni 2017

    Neue Bilder von unserem Rüden

    Newsübersicht